Taganga

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Wenn man die Serpentinenstraße aus Santa Marta herunter fährt, beeindruckt die Bucht durch die intensiven Farben des Meeres.

Durch den Schutz der umliegenden Hügel gibt es in der Bucht fast keinen Wellengang, das Wasser ist klar wie in einem Pool.

 

Selbst bis zum Hals im Wasser stehend, kann man seine Fußnägel erkennen. Diese Wasserqualität ermöglicht beim Schnorcheln einen Blick in 4 bis 5 Meter Tiefe wie durch eine Glasscheibe.

 

An den felsigen Seiten der Bucht entfaltet sich die ganze Vielfalt des karibischen Meeres: Tropische Fischschwärme auf Armeslänge entfernt, Korallen, Schwämme und vieles mehr.

Am Strand entsteht nach kurzer Zeit ein Gefühl des Friedens und der Ruhe.

 

Die einheimischen Händler sind immer in Bewegung und die meist ausländischen Touristen kommen und gehen - trotzdem kann man die Gelassenheit  und Ruhe fast mit Händen greifen.

 

Die Rambla ist neu gestaltet, erst im Dez 2009 fertiggestellt. Wo früher nur Sand war, wurde jetzt eine gepflasterte Promenade mit Kiosken erschaffen.

 

In 500 Meter Umkreis finden sich hier 7 Tauchschulen, teilweise mit Shops. Eine davon sogar deutschsprachig (Hallo Max !).

 

Rolando Sanchez

Rolando Sanchez ist in Santa Marta geboren und lebt seit 8 Jahren in Taganga. Er ist seit 20 Jahren Berufsmusiker und der uneingeschränkte "Star" in Taganga. Er spielt verschiedene Rhythmen, besonders gerne den kubanischen "Son". Seine letzte CD "Contra Viento y Marea" ist eine musikalische Chronik der Kultur Tagangas. Zusammen mit seinem Sohn Pipe sind in letzter Zeit sehr interessante Lieder entstanden, die die traditionelle Musik mit Rap verbinden.

Einheimische Fischer unter sich

Playa Grande

Die Playa Grande ist die nächste Bucht hinter Taganga.

 

Am Strand von Taganga warten mehrere Boote auf Touristen, die sich zu dieser Bucht bringen lassen möchten, für die Abenteuerlustigen gibt es den beschwerlicheren Weg über den Berg.

 

Im ersten Moment ist man etwas überrascht: Sooo groß ist die Playa Grande gar nicht. Vielleicht wirkt sie auch nur kleiner durch die vielen Hütten im hinteren Strandbereich.

 

Das Wasser ist kristallklar. Auf dem Weg runter zum Strand kann man aus 30 Meter Höhe die einzelnen Felsen unter der Wasseroberfläche an der Seite der Bucht erkennen. 

Der Weg ist teilweise recht steil und führt kurzzeitig nahe am Abgrund vorbei - ohne Sicherung. Gutes Schuhwerk und eine Flasche kaltes Wasser gehören auf jeden Fall zur Ausrüstung.

Auf dem Weg nach Playa Grande kommt man, in der Bucht von Taganga, an zwei kleineren Stränden vorbei. Naturbelassen, ohne jeglichen Service, sind diese etwas für Individualisten.

 

Auch am anderen Ende des Strandes von Playa Grande führt ein Weg, paralell zur Küste, durch die Hügel. Hier kommt man zu kleinen Stränden, fast naturbelassen, teilweise mit Bäumen oder kleinen Unterständen als Schattenspender. Es geht rauf und runter, die Natur der Halbwüste ist für uns Europäer so faszinierend wie auch ungewohnt.

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Kommentare: 1
  • #1

    Willi (Samstag, 25 September 2010 11:36)

    Moin ;-)
    Taganga ist wirklich DAS Reise - und Tauchziel für die Gäste, die Kolumbien kennen lernen möchten. Weitab von den Hotelburgen des Rodadero und der Boca Grande. Wer hierher reist, erlebt kolumbianische Karibik. Ausserdem eignet sich Taganga als " Stützpunkt " für Touren in den Dschungel von Tayrona, die Wüste der Guajira, Cartagena, den Vulkan von Totumo, Shakiras Heimatstadt Barranquilla oder die unzähligen traumhaften Karibikstrände.