Vogelbeobachtung im Naturreservat "La Cumbre"

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Das Naturreservat "La Cumbre" liegt in der Sierra Nevada in 2600 Meter Höhe. Früher wurde es von der Familie Vega als Rinderfarm genutzt, wegen der großen Anzahl an bedrohten und endemischen Tierarten ist es heute ein geschütztes Rückzugsgebiet.

Aufgrund von ornithologischen Untersuchungen ist das Einzugsgebiet der Toribioquelle auf dem Bergrücken von San Lorenzo ein "wichtiger Bereich für die Erhaltung der Vögel (AICA) in der kolumbianischen Karibikregion", einem Programm des Alexander von Humboldt-Instituts und BirdLife International.

 

 

Eine überraschende Begegnung

Der zweitkleinste Kolibri der Welt, die Sternenselfe, ist gerade einmal eine Fingerspitze groß und wiegt nur 2,5 g. Aufgenommen wurde das Foto am 26.03.10 im Reservat "La Cumbre", in unmittelbarer Nähe der Hazienda der Familie Vega.

 

 

Die Cabaña

Der Strom für die Beleuchtung der Cabaña kommt aus einem Solarpanell, die Einrichtung ist einfach aber sauber. Die Verpflegung der Besucher übernimmt die Seniorchefin der Hazienda persönlich, es gibt Hausmannskost mit Gemüse aus eigenem Anbau, selbst gemachten Käse und Eier von glücklichen Hühnern. Natürlich alles rein biologisch erzeugt. Nicht weil es heute angesagt ist, sondern weil die Familie Vega es schon immer so macht.

 

 

Die Vögel von "La Cumbre"

 

 

Die Tour

 

Der fachkundige Führer (entweder der Ornithologe Cristobal Navarro oder der Biologe Juan Fernando Alzate) stehen mindestens drei Stunden am Abend und drei Stunden am Morgen einer Gruppe von bis zu vier Personen zur Verfügung. Bei größeren Gruppen ist ein weiterer Führer sinnvoll.

Die beiden Vogelkundler waren in den vergangenen 4 Jahren maßgeblich an der wissenschaftlichen Arbeit zum Schutz der bedrohten Arten im Toribio-Quellbereich und an dem Aufbau des Reservats beteiligt und kennen hier "jeden Grashalm"!

Jürgen Vega, Besitzer des Grund- und Bodens, hat sich beim Aufbau des Reservats - vor allem durch die Zusammenarbeit mit dem deutschen Biologen Dr. Ralf Strewe ("Der Santa Marta Rotschwanzsittich") - ein ähnliches Fachwissen angeeignet, kann aber kein abgeschlossenes Hochschulstudium vorweisen.

Fotos und weitere Informationen im Blogartikel "Das Reserva Natural La Cumbre".

 

 

Das Projekt des Naturreservates "La Cumbre" im Toribio Einzugsgebiet hat das Ziel des Schutzes der natürlicher Ressourcen unter Einbeziehung der Bauern und Besitzer von Kaffeeplantagen. Die familiegeführten, landwirtschaftlichen Betriebe sollen durch verbesserte Prozesse effizienter und wettbewerbsfähiger werden. Ziel ist die Verarbeitung und Vermarktung ökologischer, landwirtschaftlicher Erzeugnisse wie Kaffee, Kräuter, Honig, unter anderen Produkten.

Dieser Prozess wird durch die Fair-Trade-Center Corporation und die Critical Ecosystem Partnership - ALPEC, umgesetzt - unterstützt durch den Vermarkter DIREKTCAFE.

Gefördert durch Breck ENG MAT LATÄINAMERIKA / EBMLA aus Luxenburg.

Die schneebedeckten Bergspitzen der Sierra Nevada
Blick vom Reservat auf die schneebedeckten Bergspitzen der Sierra Nevada

Tipps

Im Sonnenschein sind 25 Grad nicht selten, ziehen Wolken durch die Täler fällt die Temperatur schnell um 10 Grad Celsius und es ist angenehm eine Jacke griffbereit zu haben. Nachts pendelt sich die Temperatur bei 5 bis 8 Grad ein.

Die besten Zeiten zur Vogelbeobachtung sind morgens zwischen 5 Uhr 30 und 9 Uhr sowie am Nachmittag zwischen 4 und 6 Uhr.

Hier oben geht es rauf und runter - ganz selten mal nur geradeaus. Ohne die richtige Ausrüstung bei Kleidung und Schuhwerk und dem richtige Objektiv auf dem Fotoapparat macht der Besuch nur halb so viel Spaß!

 

 

 


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